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Hausführung

Unser Rundum-sorglos-Paket für Urlauber wie Hausbesitzer baut auf zwei sehr gegensätzliche Eckpfeiler: den charmanten Stammsitz des Unternehmens im Wenningstedter Friesenhaus und unsere neue, futuristische Dependance im Tinnumer Gewerbegebiet. Mal reingucken? Gerne live oder einfach hier mit Haustechnikchef Björn Paulsen!

 

Menschen, die auf Sylt in historischen Häusern groß geworden sind, die können auf ewig verdorben sein für großzügiges Wohnen: In Neubauten vermissen sie die heimelige Enge der geduckten Reetdachhäuser, die knarzenden Balken, die winzigen Zimmerchen. Ein Inselphänomen, das auch unsere Büro- Mitarbeiter kennen: Seit einem Jahr wechseln sie von der Sylttradition in die Moderne und retour. Je nach Dienstzeit und -ort pendeln sie zwischen Tinnum und Wenningstedt. »Beide Büros sind herrlich, ich liebe den Wechsel und Kontrast «, sagt Angelika Menzel. Heute hat sie zusammen mit Büroleiter Manuel Nehring Dienst in Tinnum, auf »120 Quadratmetern luftig-hellem Office, herrlich!«. Sechs Arbeitsplätze, eine kleine Terrasse, ein Gäste-Empfangsbereich mit riesigen Hinguckern, den Panoramabildern von Hans Jessel. Was sich sonst in unserem Neubau verbirgt? Das »Lieblingsbaby« unseres Haustechnikchefs Björn Paulsen öffnet seine geheimen Türen für erste Einblicke.

 

Raum 1: Das zentrale Nachschublager für Sonderfälle bei der Bestückung der Appartements und Ferienhäuser beim »Bettenwechsel «: deckenhohe Regale, komplette »Wäschepakete« mit Handtüchern, Bettbezügen und der so beliebten wie begehrten »Korres«-Pflegeserie, die wir im Hotelstyle für jeden Gast im Bad platzieren. Wenn irgendwo mal ein Wäschepaket plötzlich fehlt: Hier kann das Housekeeping es sich schnappen. Immer 20 liegen parat, laufend wird nachgefüllt.

Raum 2: Die Denk- und Schaltzentrale der Haustechnik. Hier schalten und walten unsere Alleskönner Björn Paulsen und Armin Erichsen. An der Wand lehnen Babybettzutaten samt Matratze, die auf Aufbau warten, hat ein Gast vorweg geschickt. In den Regalen, fein säuberlich sortiert, das kleine Gesamtset für Kreativtechnikeinsätze aller Art: Gummistiefel, Warnweste, Schuhschoner, Aktenordner. Inselansichten von Lars Wiggert sprechen für die sensible Seite unserer Technikexperten, Deutschlandfähnchen bezeugen nachhaltige Anteilnahme an der vergangenen EM. Hier landen auch defekte Gegenstände aus den Wohnungen zur Erstanamnese und Therapiebestimmung.

Raum 3: Das unerschöpfliche Reservoir fürs Feintuning des aufmerksamen Services: Die Sektchen zum Empfang lagern hier, die passenden Staubsaugerbeutel für jedes Haus, die Visitenkarten mit Inselurlaubsadresse für die Heimfahrt nach einer launigen Nacht, einfach dem Taxifahrer in die Hand drücken. Hier findet sich das Verzeichnis der Bettlakengrößen (Sie glauben gar nicht, wie viele verschiedene Matratzengrößen es gibt!), der riesige Schlüsselschrank, Design Björn Paulsen, »dem Flügelaltar von St. Severin abgeguckt«, grinst er, und Unmengen von Kaffeekapseln nebst Maschinen, damit jedes Haus exakt nach Vorlieben bestückt werden kann für die ersten Tassen. Außerdem anwesend: frisch reparierte Schätze wie ein Schiffsmodell, das zurück in sein Appartement möchte.

Raum 4: Die Wäscherei, fast 24 Stunden in Betrieb, es rotieren erstklassige Industriemaschinen bis zur Erschöpfung, Trockner wie Waschmaschinen in Übergröße aus dem Hause Miele. »Manchmal kommen die an ihre Grenzen«, beobachtet Paulsen. Im Regal gegenüber schichtet sich vom Gast Vergessenes, was auf Anfrage nachgesendet wird, ein kleiner Louis-Vuitton-Rollkoffer wartet schon wochenlang darauf, dass er vermisst wird.

Raum 5: Ist eigentlich mehr ein Eckchen auf dem Flur mit riesigem Steuerbord für alle Einsätze. Hieroglyphenartige Kürzel und Zahlen fügen sich zusammen, nach Wochentagen und Tagesstunden sortiert, immer die nahe Zukunft komplett auf einen Blick. Wer sich auskennt, kann herauslesen, wann die neuralgischen An- und Abreisetage nahen, die zu Wartezeiten am Autozug führen, welches Haus wann frei werden wird. Ferner, so sinniert der Exerte, der ganz dicht dran ist am Gästeverhalten, sagt das Tabellarium einiges über die Urlaubsgewohnheiten: »Die Anzahl der Gäste wird mehr, sie kommen öfter, dafür aber auch immer kürzer.«

Raum 6: Das Lager fürs Housekeeping, hier präsentieren sich Berge von Klopapier, ganze Flotten von SAS-Enten und riesige Rudel von Stoffbärchen, WC-Bürsten neben SAS-Taschen. Dieser Bereich ist nonstop Tag und Nacht über einen Zahlencode zugänglich, wenn Nachschub gebraucht wird.

Raum 7: Fortsetzung von Raum 6, allerdings mehr mit Hardware, die nicht zur Standardausstattung gehört. Hier finden sich Hochstühle aller Art, Asthmatikerwäsche, jede Menge Bürokrams, Selter, Wein, Wasser für Anreisende.

Raum 8: Wird intern »Fort Knox« genannt, hier darf keiner rein, der da nichts zu suchen hat. Warum? Weil das hier das Eldorado aller Hauswirtschafter und Lückenfüller ist, denn hier findet sich einfach alles, was jemals fehlen kann, nicht nur im Urlauberalltag: unter anderem Reinigungsmittel, Bratpfannen, Saftkrüge, Trichter, Flaschenreiniger, Siebe, Gummibänder, Kratzschwämmchen, Frostschutz fürs Auto, Heftzwecken, jede Menge Zahnbürsten (»Die Geheimwaffe unserer Putzkommandos «), Leuchtmittel aller Art, Kaninchendraht, maßgeschneiderte Abstreifer für Sprossenfenster jeglicher Größe, ein Jöölboom, das Waffeleisen, ein Entsafter.

Raum 9: Der Aufenthaltsraum, wie immer bei SAS mit einem kleinen Faible fürs minimalistische, schöne Design augestattet. Eine edle graue Lackküche beherrscht die lange Front, weiße Freischwingerstühle, hier trifft sich das ganze Team (»Unsere Mädels machen definitiv den härtesten Job im Housekeeping«, sagt Paulsen) alle 14 Tage auf ein Brötchen zum Profi-Austausch und semiprivaten Klönschnack, man wolle ja auch wissen, wie es den Kollegen so geht, sagt Paulsen.

Raum 10: Der Multifunktionsraum zur »besonderen Verfügung «, für konzentrierte Meetings, als Eigentümer-Lounge und für Mitarbeiterbesprechungen im kleinen Kreis.

Raum 11: Hier klopft das nachhaltige Herz des Unternehmens besonders sympathisch: Die umweltfreundliche, energiesparende Luftmengenpumpe, die für Warmwasser im Haus sorgt, kühlt nebenbei auch noch den hauseigenen Server!

Raum 12: Die Werkstatt. Eine korrekte Hobelbank, eine Kreissäge, ein beeindruckendes Werkzeug-Vollsortiment. Hier wird alles erledigt, was nicht nach einem Handwerker-Spezialisten schreit. Manchmal sind hier erholungsbedürftige Gartenmöbel oder eine Pforte zu Gast, ein Strandkorb zur Reha oder ein Fahrrad zur Reparatur.

Verschlossen bleiben uns: natürlich die private Betriebsleiterwohnung im Obergeschoss und die großen Lagerräume unter dem Dach. »Weil«, lacht Björn Paulsen, »da bitte keiner reingucken muss, es wird nämlich schon wieder ganz schön eng.« Klassische Berufskrankheit von Service-Perfektionisten: Mehr Raum bedeutet eben sofort auch mehr neue Ideen. Für noch mehr Service, für Sie.

 

Ihr Weg zu uns

Unser Tinnumer Büro finden Sie im Fliegerhorst 30, direkt gegenüber von der Schokoladenmanufaktur, am markanten Halbtonnendach zu erkennen. Wenn Ihr Urlaubsdomizil im Inselsüden oder -osten liegt (oder Sie einfach mal reingucken wollen), können Sie gern auch hier Ihren Schlüssel in Empfang nehmen. Bitte einfach im Mietvertrag entsprechend vermerken.

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